09.12.2025
… und dann jaulte in der Ferne ein Hund sein Halleluja.
Das kam so: Der letzte Spieltag des Jahres war zu Ende gegangen. Das Minispielfest machte allen Beteiligten wahnsinnig viel Spaß. Die C-Jugend gewann ihr Spiel, die Damen leider nicht, die Herren führten durchgehend und bis zum Ende gegen den bis dato Tabellenzweiten, nun Tabellendritten.
Es hatte im Vorfeld im Herrenchat einige Diskussionen wegen Buffetbeiträgen aus dem vorherigen Jahr gegeben, doch Chat GPT klärte das: „ Nein. Drei Salatblätter ohne Dressing gelten nicht als Salat.“ Alle hatten also Salate und Nachtische mitgebracht, die den Namen auch verdienten. Es wurde gut gegessen, gut gelacht, gut gefeiert, gut geehrt – Zeitnehmer, Trainer, andere Engagierte, fast alle von ihnen spielen selbst aktiv in einem Team.
Doch nach dem Schmaus war vor dem Graus. Das klingt hart, aber vielleicht braucht ja wirklich jedes Fest ein gewisses Maß an Grauslichkeit, damit man sich gut daran erinnern mag. Bald ist ja Weihnachten. Wir gingen also nach dem Essen raus. Es regnete. Der Wind wehte die atmosphärischen Teelichter schneller aus, als wir sie wieder anzünden konnten. Trompete und Querflöte standen bereit. Und dann improvisierten wir alle gemeinsam Jingle Bells und Kling Glöckchen und Feliz Navidad. Plötzlich war der Regen geflohen und ich schwöre, ganz in der Ferne, habe ich einen Hund sein Halleluja heulen hören, als wir aufgehört haben.
Weihnachten at its best.
Allen ein schönes Fest!
(Domi war’s)
Admin - 23:04:43 @ Allgemein, Spielberichte, Handballphilosophie, Handball, Handball Freiburg, Herren 1, Damen 1, Handball Jugend, C-Jugend
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08.12.2024
Wenn man von vier Halbzeiten gegen eine Mannschaft nur ein Drittel gewinnt, dann wird das rechnerisch schwierig mit zwei Punkten. Mathe ist eben doch ein Arschloch. Wir haben zwei Mal hintereinander gegen die SG Freiburg gespielt. Im Pokalspiel am Donnerstagabend haben wir zu langsam umgeschaltet und kassierten zu viele schnelle Tore, im Punktspiel am Dienstagabend haben wir erst in der zweiten Hälfte aufgedreht.
Ein unparteiischer Fan gratulierte uns trotzdem zu verdienten zwei Punkten. Er hatte nur die zweite Halbzeit gesehen, außerdem spielten wir in der Staudinger Halle, und das ist unsere Heimhalle und bei Heim standen am Ende mehr Tore als bei Gast. Das war kurz peinlich im Chat. Aber das lässt sich leicht erklären: Wir sind und bleiben eben die Gewinner der Herzen. Des Herzens des unparteiischen Fans zumindest.
Zwei Punkte werden wir dann in Kenzingen geholt haben. Doch das wird eine andere Geschichte gewesen worden sein.
Admin - 11:25:49 @ Allgemein, Spielberichte, Handballphilosophie, Handball, Handball Freiburg, Herren 1
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19.11.2024
„Jungs, an die 300 würde sich heute auch keiner (*zensiert*) mehr erinnern wenn sie damals in der Überzahl gewesen wären! Wenn ihr nichts habt, habt ihr immer noch euch! Let’s Goooo! 💪“ (Koni D.)
Mit dieser Motivation im Rücken und ganzen anderthalb Auswechselspielern fuhren wir am Samstagabend nach Teningen. Pünktlich zur Primetime starteten wir stark und lagen nach 20 Minuten sogar vorne. Zur Pause war es dann ein knapper Rückstand, trotzdem glühte der Kessel, was vor allem an unserem Chefangler Sebbi lag, der reihenweise freie Bälle wegfischte.
Die zweite Hälfte war leider so stark ausbaufähig wie die erste geil war, die Kräfte ließen immer weiter nach und am Ende stand eine deutliche Niederlage. Dank geht raus an Maschine Sick und an den divenhaften Knöchel vom blonden Panzer Till, die dafür sorgten, dass auf dem Spielbericht sieben (in Zahlen: 7!) Feldspieler vertreten waren👍🏼
Und weil die Kunst ja darin besteht, sich über die kleinen Dinge zu freuen: Es kamen keine neuen Verletzungen mehr hinzu und niemand kassierte eine rote oder blaue Karte 💪🏼
Im nächsten Spiel geht es für unsere SG-LOK dann im Pokalviertelfinale gegen die SG Freiburg weiter.
Wann: Donnerstag, 28.11., 19.30 Uhr
Wo: Gerhard-Graf-Halle am Bahnhof
Wie: am liebsten mit euch, kommt vorbei, wir freuen uns ✌🏼
Admin - 20:06:11 @ Allgemein, Spielberichte, Handballphilosophie, Handball, Handball Freiburg, Herren 1
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11.11.2024
Domi: “Da war alles dabei: vier Tore vorne, vier Tore hinten, zwei Torschützen mit zweistelliger Torausbeute, einer hüben, einer drüben, insgesamt zwölf zwei Minuten, eine blaue Karte, viel Einsatz, viel Biss – und am Schluss waren wir eins vorne.
Gibt’s noch was zu ergänzen, Schreibteam?”
Till: “…”
Domi: “Zensiert.”
Till: “Der Domi da oben, der zensiert sich die Taschen voll.”
Admin - 22:09:34 @ Allgemein, Spielberichte, Handballphilosophie, Handball, Handball Freiburg, Herren 1
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28.04.2024
Wie kann man denn bitte so einem Saisonabschluss überhaupt gerecht werden? Ein Tag so voller Atmosphäre, Freude, voller Tränen und Party!
Vier Spiele, vier Siege.
Frühling und Grillen.
Sektbar und Disco in der Dusche.
Elefantenball und volle Halle.
You name it, Alter!
Aber ich greife vor. Der Reihe nach (aus Herrensicht): ab halb zwei Uhr (und damit eine halbe Stunde zu früh, was sonst nie passiert) trifft ein maximal motivierter Hansel nach dem andern ein, darunter Comebacker Mathis und St. Georgen-Legende Jan zu seinem Abschiedsspiel. Doch nicht nur er geht das letzte Mal auf die Platte. Auch Coach D will sich mit einem letzten Hurra würdig verabschieden – nach acht Jahren als Trainer und Freund hängt er das Traineramt an den Nagel und bleibt als Freund am Start.
Und was soll man noch sagen – das Spiel geriet würdig as fuck! Von Beginn an waren alle Mann auf dem Feld und auf der Bank on fire, waren laut, waren auf maximum speed! Freddy verzauberte die Gegner mit seinen unfassbaren Paraden, allein in den ersten zehn Minuten fischte er vier freie Tempos weg! Stefan Strom und Hochspannung, Ruinenschauppes stabil wie eh und je, Feder am auswackeln, Till am tanken, Bambi frech wie ein Wiesel, Captain Koni mit nolookpassing, Adrian immer volle druff, Henni über den Wolken am Scoren, Domi immer in die Lücken, Simon am Flitzen, Mathis mit einem Block nach dem andern, Sebi Wan Kenobi mit der Macht der Bank und Jan mit seinem letzten Auftritt nach unzähligen Jahren Handball für und mit St. Georgen und der SG Freiburg Süd.
Das Ende brachte einen hochverdienten Sieg in einem do-or-die-Spiel – Handballherz, was willst du mehr. In der Kabine flossen nach Coach Ds Abschiedsrede Bier, Sekt und Tränen, untermalt vom Gesang von 15 halb- bis ganz nickidinackigen Basstenören. Anschließend grillten wir und feierten an der Sektbar mit den kränksten Handballdamen der Welt und ESV-Legendenvideo samt Besuch von el presidente. Keine Ahnung wann überhaupt Schicht im Schacht was, aber das ist völlig egal.
WAS FÜR EIN WUNDERBARER TAG!
Till’s großartiges Werk und Domis kleiner Beitrag
Admin - 21:42:16 @ Allgemein, Spielberichte, Handballphilosophie, Handball, Handball Freiburg, Herren 1, Damen 1, Damen 2
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